Seedbombs

Seedbombs, Seedballs, Samenbomben, Samenbälle – sie haben viele Namen.

Es sind kleine Kugeln aus Lehm, Erde (ohne Torf) und Saatgut. Man muss sie nicht einpflanzen, sondern kann sie ganz einfach an die gewünschte Stelle werfen und die Pflanzen wachsen von ganz alleine. Die Idee der Seedbombs ist sehr alt und ist schon bei Nordamerikanischen Ureinwohner angewendet worden. Heute nutzen wir die Samenbomben, um brachliegende Flächen im urbanen Raum zu begrünen.

Zum Schutz der Blütenbestäuber zählt eben nicht nur eine geeignete Unterkunft, sondern auch ein vielfältiges Nahrungsangebot.

Seedbombs leisten einen kleinen Beitrag. Das Saatgut kann auch großflächig aufgetragen werden wie wir es z.B. in Cobbel gemacht haben.

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Seedbombs selber machen – so geht’s:

Erde und Tonerde (siehe TIPP) im Verhältnis 1:1 und das Saatgut in einer Menge von ca. 1 Esslöffel für 10 Esslöffel Erde dazumischen. Hier kommt es allerdings auf die Größe der Samen an und ob eventuell Schrot beigemischt wurde – einfach ausprobieren.  Vorsichtig etwas Wasser dazugeben und gut vermischen. Der ,,Teig‘‘ sollte gerade so feucht sein, dass die Kugeln nicht auseinander fallen.  Jetzt einfach wallnussgroße Kugeln mit den Händen rollen. Diese am Besten in einem Eierkarton zur guten Trocknung lagern.

TIPP: Ton kann einfach bei Ebay-Kleinanzeigen unter dem Suchbegriff ,,Ton‘‘ oder ,,Tonerde‘‘ gefunden werden, oft sogar zum Verschenken.

Wichtiger Hinweis: Bitte die Seedbombs niemals auf Nutzflächen oder in Privatgärten werfen!

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